Erfolg im Examen: Die mündliche Prüfung. Deine Prüfer von Dir überzeugen

Erfolg im Examen: Die mündliche Prüfung

Die besten Strategien, um Deine Prüfer zu überzeugen

Die mündliche Prüfung: Deine Prüfer von Dir überzeugen

Für Prüfungskandidaten ist es das Schreckensszenario schlechthin: ein Blackout in der mündlichen Prüfung.

Stell Dir das einmal vor: Du hast gut gelernt. Doch in dem Moment, in dem Dir der Prüfer eine Frage stellt, scheint Dein Gehirn wie eine blankgeputzte Festplatte.

Ein paar Reste findest Du vielleicht noch. Doch jenseits dessen herrscht gähnende Leere.

 

Vor der mündlichen Prüfung: Stressauslöser in den Griff bekommen

Unter der Voraussetzung, dass Du exzellent vorbereitet bist, ist die Leere im Kopf nichts anderes als eine starke Stressreaktion. Dabei verengt sich Dein Denken. Das bedeutet: Ein paar auswendig gelernte Brocken kannst Du noch herbeten. Doch Transferaufgaben lösen oder kreative Leistungen erbringen – das ist nicht mehr drin.

Wie so oft macht sich hier ein frühzeitliches Erbe bemerkbar: Wenn der Säbelzahntiger um die Ecke bog, gab es für unsere Vorfahren nur eine Lösung: Schnell weg! In Ruhe die Situation auf sich wirken zu lassen und die Möglichkeiten zu prüfen, wäre fatal gewesen. Verengtes Denken war damals gut und richtig.

Heute sind die Säbelzahntiger ausgestorben, doch die Angst geblieben. Was kann man gegen einen Blackout in der mündlichen Prüfung tun?

Ängste und innere Blockaden bewältigen

Das hast Du vielleicht schon gesehen: Ängste und Blockaden aufzulösen, ist der Kern meiner Arbeit. Sie beruhen in der Regel auf schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit und treiben bis heute ihr Unwesen – oft ohne dass es den Betroffenen bewusst ist. Vielleicht hast Du in der Schulzeit einmal eine schwierige Prüfung erlebt und bist vor der versammelten Klasse bloßgestellt worden. Oder Du hast einen unseligen Glaubenssatz verinnerlicht, den Dir die liebe Verwandtschaft angedichtet hat, zum Beispiel: „Du bist eben ein Pechvogel“ oder „Was bildest Du Dir eigentlich ein, wer Du bist?“

Solche Blockaden lassen sich mit wenig Aufwand aus der Welt schaffen. Allerdings solltest Du deutlich vor Deiner mündlichen Prüfung damit beginnen, denn Angst lähmt generell die Lernfähigkeit.

Der Notfallplan für die mündliche Prüfung

Unmittelbar vor der Prüfung hat jeder Lampenfieber. Das ist normal, auch Prüfer wissen das. Oft verschwindet das Lampenfieber, wenn die Prüfung endlich beginnt. Dann bist Du in Interaktion mit den Prüfern, kannst in der Situation steuern und gewinnst Kontrolle zurück.

Lass Dich von den möglicherweise ernsten Mienen der Prüfer nicht irritieren. Sie sind aufgerufen, neutral zu bleiben.

Was Du außerdem tun kannst:

  • Wenn Du eine Frage nicht verstanden hast, frage nach.
  • Eine Nachfrage ist zudem eine gute Möglichkeit, Zeit zu gewinnen. Mit dem gleichen Ziel kannst Du eine Frage wiederholen.
  • „Ich habe die Antwort, einen Moment. Ich fange am besten so an …“: Auch mit einer solchen Einleitung gewinnst Du Zeit zum Überlegen.

Ein fließendes Gespräch hinterlässt einen guten Eindruck. Gestammel hingegen weist den unsicheren Prüfling aus. Wenn Du gleich die erste Frage nicht beantworten kannst, hast Du zwei Möglichkeiten: Erzähle so viel, wie Du kannst, und leite dann zu einem benachbarten Thema über. Eine pauschale Empfehlung ist schwierig: Es kommt auf die Prüfer und die Prüfungssituation an und natürlich auf Dein Fach. Du musst Dich auf Deine Intuition verlassen und auch Informationen oder Tipps von Fachkursen/Kolloquien oder Kolleginnen und Kollegen einholen.

Einen guten Eindruck machen

Indem Du aktiv das Gespräch gestaltest, steigst Du in die Königsklasse auf. Mach etwas aus den Fragen Deiner Prüfer!

Lege Dir eine Antwortstruktur auf die Prüfungsfragen zurecht, etwa nach dem Muster:

  • Ordne die Frage in das übergeordnete Fachgebiet ein.
  • Beantworte die Frage im engeren Sinne. Nenne die wichtigsten Punkte und Fachbegriffe, falls welche dazu gehören. Nenne von Dir aus allerdings nur solche Fachbegriffe, die Du erklären kannst.
  • Schließe mit einem guten Beispiel.

Wenn Dich die Prüfer reden lassen, leite zu einem Nachbargebiet über: „Interessant in dieser Frage ist auch …“ Wenn Du unsicher bist, frage nach: „Möchten Sie mehr darüber hören?“

Sei auf Gedankensprünge seitens der Prüfer gefasst. So überzeugen Sie sich, dass Du Dein Fachgebiet wirklich beherrschst.

Sitze aufrecht, schau die Prüfer an, zeige Interesse: Du willst Dich gerade als Profi in Deinem Fach bestätigen lassen. Verhalte Dich entsprechend und vermeide tunlichst, auf die Uhr zu sehen. Während der Prüfung ist der Prüfungsraum der wichtigste Ort auf der Welt.

Wenn Du Unterstützung bei der Vorbereitung Deiner Prüfung suchst oder Blockaden auflösen willst, dann schau Dir mein Programm an: Klimmer E/C/P Examens-Coaching-Programm.

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